Mein Name ist Nicole.

Ich bin Baujahr 1988 und wohne in der schönen Waldstadt Eberswalde.

Die Liebe zu Tieren begleitet mich schon seit Kindertagen.

Auch die ersten Meerschweinchen hatte in während dieser Zeit.

Meerschweinchen Nr. 1 mit dem schönen Namen "Benny", war ein Geschenk aus der Familie.

Er wurde dort nicht mehr gewollt und so nahmen wir ihn mit.

"Benny" war schon alt und so lebte er auch nicht mehr lange.

Ich war noch sehr klein und verstand nicht so richtig, wieso er auf einmal nicht mehr da war.

Ein paar Jahre später zog wieder eine Schnute ein, "Benny" (Nr. 2).

Damals wusste ich noch nicht, dass man Meerschweinchen zu zweit halten muss und so lebte "Benny" alleine.

Lange Zeit hatten wir nicht mehr zusammen, denn er fraß plötzlich nichts mehr und ein erfahrener Tierarzt in der Nähe war nur schwer zu finden.

Nach einigen Terminen bei Ärzten, unendlich vielen Vitaminspritzen und anderen Präparaten, bekamen wir die Nachricht, dass man "Benny" nicht mehr helfen kann...

Es war ein großer Verlust und für mich ist eine Welt zusammen gebrochen.

Einige Zeit verging und ich merkte, dass etwas fehlt.

Zusammen mit meiner Mama fuhren wir los, auf der Suche nach meinem Traumschweinchen.

In der örtlichen Zoohandlung (dem wohl schlechtesten Ort, ein Tier zu kaufen) wurden wir fündig.

"Flocke" zog ein und er war ein ganz besonderes Schweinchen.

Täglich brachte er mich durch seine Art zum Lachen.

Monate später, fraß "Flocke" nicht mehr.

Für uns (leider) eine schon bekannte Situation und dementsprechend war die Stimmung bei uns Zuhause.

Ein Gang zur Praxis brachte Klarheit, er hatte eine Zahnfehlstellung der Backenzähne und so wurden wir an eine Praxis (50 km entfernt) verwiesen, die in diesem Bereich gute Erfolge erzielen konnten.

Schnell wurde ein Termin gemacht und "Flocke" zur OP abgegeben.

Ungewöhnlich lange dauerte es, bis er wach wurde und der erste Gang war der, zum Napf.

Die Freude war groß aber hielt nicht lange an.

Das Fressverhalten war nur mäßig und auch mit Zufüttern konnte ich ihm nicht ausreichend helfen.

Ein paar Tage später fand ich ihn tot im Käfig, als ich von der Schule kam.

Der Verlust eines Tieres ist für ein Kind sehr schlimm und so beschlossen wir, gemeinsam als Familie, dass kein neues Meerschweinchen einziehen wird.

(der wohl schlechteste Weg mit einer Zucht anzufangen)

Jahre vergingen und ich lernte meinen Mann kennen.

Wir beschlossen, dass zwei Meerschweinchen bei uns einziehen sollen.

Eine Zucht (50 km entfernt) war schnell gefunden und der Mail-Kontakt war einfach toll.

Wir suchten uns einen Bock aus ("Nolte") und konnten ihn wenige Wochen später abholen.

Lange waren wir vor Ort, schauten uns alles an, unterhielten uns lange und der Wunsch nach eigenen Babys kam auf.

Gemeinsam mit der Züchterin suchten wir ein geeignetes Weibchen aus und packten beide ein.

Am 11.11.2012 kamen unsere ersten Babys zur Welt.

Glücklicherweise (und es ist nicht immer so) waren Mama und die Kleinen gesund, alles ist gut verlaufen.

Ich wollte nun anfangen die Zucht auch richtig zu machen und nicht einfach zwei Tiere zusammen zu setzen, es sollte ein Ziel dahinter stecken und ich fing an, mich zu belesen (wurde fündig im Internet und kaufte mir viele Bücher), schrieb und sprach mit vielen Züchtern und so war die Idee geboren und bereit zur Umsetzung.

Wir bauten fleißig Gehege und hatten langsam das Gefühl, "starten zu können".

Ich kaufte mir gute Zuchttiere und war so froh, die Unterstützung von erfahrenen Züchtern zu haben.

Die Zuchtgruppe "Schoko-Buff-Weiß" war nun da und ich damit überglücklich.

Heute, Jahre später, hat sich meine Zucht vergrößert (ja es ist mehr mein Hobby, als das meines Mannes, auch wenn er mich unterstützt und mir hilft, wenn es nötig ist), ich habe einige Rückschläge erleben müssen, mir viel Wissen angeeignet, Genetikseminare besucht, an Ausstellungen teil genommen, bin Mitglied in einem Verein, habe eine zweite Zuchtgruppe in meine Zucht aufgenommen und bin über jeden Tag mit meinen Schnuten glücklich und dankbar, für jeden Wurf, der problemlos zur Welt kommt.

"Nolte", der mit Rufnamen "Pepper" heißt, wohnt immer noch bei mir (inzwischen als Kastrat) und hat hier lebenslanges Wohnrecht.

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